Alois Irlmaier Prophezeiungen – Visionen über den 3. Weltkrieg

Alois Irlmaier – Visionär und HellseherAlois Irlmaier wurde im Jahr 1894 bei Siegsdorf in Oberbayern geboren und gilt als einer der treffsichersten Hellseher des 20. Jahrhunderts. Der Bauernsohn traf präzise Vorhersagen im 2. Weltkrieg und sorgte mit seinen Visionen über den 3. Weltkrieg für Furore.

Alois Irlmaier – Visionär und Hellseher

Irlmaier wurde als Bauernsohn in Oberbayern geboren und diente im 1. Weltkrieg an vorderster Front. Im Jahr 1928 machte er sich als Brunnenbauer selbstständig. Im Zweiten Weltkrieg sorgte er mit präzisen Voraussagen zu Bombenabwürfen und zum Aufenthalt von vermissten Personen für Aufsehen. Ab 1939 suchten zunehmend mehr Menschen seinen Rat. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Brunnenbauer aus Oberbayern bereits einen Ruf als Wahrsager erarbeitet. Insbesondere an den Wochenenden bildeten sich lange Schlangen von Wartenden vor seiner Hütte. Alois Irlmaier nahm kein Geld für seine Vorhersagen. Im Jahr 1947 war der Hellseher bereits mehrfach wegen Betrugs und Zahlungsschwierigkeiten vorbestraft. Dessen ungeachtet unterschied er sich mit einer hohen Trefferquote bei den Vorhersagen deutlich von anderen Wahrsagern seiner Zeit. Im Jahr 1959 starb Alois Irlmaier an Leberkrebs. Vorher veröffentlichte er einige spektakuläre Visionen, die sich unter anderem auf den Ausbruch eines 3. Weltkrieges bezogen.

Deutung der Visionen

Bereits im Kindesalter betätigte sich Alois Irlmaier als Wünschelrutengänger und fand großen Gefallen daran, Wasseradern aufzuspüren. Der Schriftsteller Wolfgang Johannes Bekh beschäftigte sich bis zu seinem Tod im Jahr 2010 mit den Vorhersagen des oberbayerischen Brunnenbauers. Seiner Meinung nach gibt es an der Richtigkeit der Prophezeiungen keinen Zweifel. Irlmaier selbst schilderte seine Visionen mit den Worten: „Es stürmten Bilder auf mich ein.“ Berühmt wurde der Brunnenbauer vor allem aufgrund seiner Vorhersagen für Ereignisse in der Neuzeit. Glaubt man dem Hellseher, stehen Europa und die Welt nahe am Abgrund. Die nahende Apokalypse kündigte Irlmaier unter anderem mit folgenden Aussagen an.

- ein Mordstumult in Nordafrika

- revoltierende Menschen nach Ausbruch einer Finanzkrise

- radioaktiv verseuchtes Wasser

- milde Winter und zeitige Ernten

- eine 72-stündige Finsternis

Um die Jahrtausendwende wurde ein Schriftstück von Alois Irlmaier entdeckt, das auf Ereignisse in Paris hinweist, die sich dort im Jahr 2002 zutragen sollten. Die Rede ist von der „Stadt mit dem eisernen Turm, die sich selbst anzünden und Revolte mit der Jugend machen werde.“ Der Text endet mit den Worten: „Der Sturm geht um die Welt.“ Die Ereignisse sollten tatsächlich stattfinden, allerdings nicht im Jahr 2002, sondern drei Jahre später. Im Jahr 2005 kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen von Jugendlichen in den Banlieues. Die Auseinandersetzungen mit der Polizei dauerten 20 Tage an. Knapp 8.500 Autos wurden zerstört und 2.500 Personen wurden festgenommen.

Visionen über den 3. Weltkrieg

Zahlreiche Vorhersagen von Alois Irlmaier beziehen sich auf den 3. Weltkrieg. Befeuert werden die Spekulationen um einen bevorstehenden Krieg in der Gegenwart durch das Eintreffen verschiedener Prognosen. Der Hellseher machte den Nahen Osten als Ausgangspunkt für den 3. Weltkrieg aus. Weiterhin beschreibt er, dass ein hochrangiger Politiker im Rahmen einer Friedenskonferenz auf dem Balkan umgebracht werden soll. Direkt im Anschluss an dieses Ereignis erklären die Vereinigten Staaten Russland den Krieg. Ohne Vorwarnung sollen danach russische Truppen in Westeuropa einmarschieren, wobei Millionen Menschen den Tod finden. Genaue Daten und Termine nennt Irlmaier in seinen Vorhersagen nicht. Allerdings schildert er Vorzeichen, die auf die bevorstehenden Ereignisse hindeuten:

- nie gekannter Wohlstand in der Bevölkerung

- Verfall der Sitten und Abkehr vom Glauben

- eine große Anzahl Fremder strömt ins Land

- das Geld verliert an Wert

Die Ähnlichkeit der Vorhersagen des Hellsehers mit den tatsächlichen Ereignissen in der Gegenwart sind unübersehbar. Der sogenannte „Arabische Frühling“ führte zu Unruhen in den nordafrikanischen Staaten und auf der arabischen Halbinsel. Aus den Bürgerkriegsregionen strömen bis heute Millionen Menschen nach Europa. Die Zuwanderung aus den armen Regionen der Welt hat gewaltige Dimensionen angenommen mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft. Die Vorhersagen waren immer mit einer Warnung vor einer gewaltigen Katastrophe verbunden, bei der nukleare Verseuchung ein Thema ist.

Kampfdrohnen und Smartphones in den Vorhersagen?

Einige Vorhersagen von Alois Irlmaier beziehen sich auf moderne technische Gerätschaften, die in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht einmal in Science Fiction Romanen thematisiert wurden. So beschreibt er in einem Dokument Flugzeuge ohne Piloten mit den Worten: „Aus dem Sande der Wüste Afrikas steigen die großen Vögel auf mit Todeseiern ohne Männer.“ Aktuellen Deutungen zufolge könnte der Hellseher damit unbemannte Drohnen gemeint haben, die von den Amerikanern heute in Krisengebieten eingesetzt werden. Auch Hinweise auf die Erfindung des Smartphones finden sich in den Texten des oberbayerischen Brunnenbauers. So beschreibt er in einem Dokument eine Zigarettenschachtel, die zum Telefonieren genutzt wird. Belegt ist selbstverständlich nicht, dass Irlmaier damit Handys gemeint hat, aber die Annahme, dass es sich um eine derartige Vision handelte, liegt nahe. Eine ähnliche Vision hatte auch die Hellseherin Sybille von Prag, die im Jahr 1570 geboren wurde. Sie beschreibt ein „kleines, kantiges Ding, das Auskunft über alles was sie wissen wollen gibt."