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Tarot Legesysteme

Tarot Legesysteme

Tarot Legesysteme – geben auf alle Fragen eine klare Antwort

Schon seit Jahrhunderten befragen die Menschen die Tarotkarten, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Fragen, die die Partnerschaft, Beziehung oder Liebe, eine bestimmte Situation, die Erreichung eines bestimmten Zieles, den Beruf, die Gesundheit oder die Finanzen betreffen. Aber auch, wenn Entscheidungen getroffen werden sollen oder was man tun soll, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, geben die Tarotkarten Antwort und zeigen Tendenzen des Lebensweges auf, die eine Chance darstellen, die Gestaltung des eigenen Weges selbst vornehmen zu können.

Man kann also sagen, dass das Tarot nicht nur eine Entscheidungs- und Lebenshilfe sowie Schlüssel hinsichtlich Selbstfindung ist, sondern auch ein Wegweiser in schwierigen Situationen. Um jedoch die richtige Antwort auf die Frage bekommen zu können, werden im Tarot viele verschiedene Legesysteme angewandt. Unter anderem sind dies:

  • das keltische Kreuz, Besonderheit: Eignet sich für jede Frage;
  • das Liebesorakel, Besonderheit: Gibt Antwort auf die am häufigsten gestellte Frage: Liebt er/sie mich oder nicht;
  • das kleine Kreuz, Besonderheit: Vermittelt Informationen, wie bestimmte Themen und Situationen besser eingeschätzt werden können;
  • der Weg, Besonderheit: Zeigt, wie die richtige Einstellung ist und wie mit einem Thema, Problem oder einer Unternehmung umzugehen, ist;
  • das Beziehungsspiel, Besonderheit: Gibt Auskunft darüber, wie zwei Menschen, sei es familiär oder beruflich, zueinanderstehen. Außerdem werden Aspekte im seelischen Bereich und im Verhalten der Partner zueinander bewusst aufgezeigt;
  • das Entscheidungsspiel, Besonderheit: Ist nicht auf eine Tendenz festgelegt, es gibt mehrere Möglichkeiten;
  • der blinde Fleck, Besonderheit: Die Tarotkarten beleuchten innere und äußere Faktoren der Persönlichkeit der fragenden Person und verdeutlichen, wohin die Wahrnehmung gerichtet werden soll;
  • das Fegefeuer, Besonderheit: Hilft in einer Krise, den tieferen Sinn zu verstehen und vermittelt eine Lösung, aus dieser Krise wieder herauszufinden;
  • die Hohepriesterin, Besonderheit: Gibt Antworten auf Fragen, die die Entwicklung bestimmter Themen und den allmählichen Verlauf der jüngeren Vergangenheit über das Gegenwärtige bis hin zur Zukunft betreffen. Auch Hinweise zu tieferen Beweggründen des Themas gibt dieses Legesystem;
  • die große Tafel, Besonderheit: Hier betrachtet der Ratsuchende durch das Tarot seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Tarot schafft Klarheit über dessen momentane Situation und
  • das Hexagramm, Besonderheit: Dieses Legesystem liefert treffsichere Prognosen und zeigt neue Perspektiven und neue Wege auf, wie der Fragende Positives in seinem Leben schaffen kann und bereitet ihn auf bedeutungsvolle, zukünftige Themen vor.

Doch nicht jedes Legesystem passt zu jeder Fragestellung. Entscheidend für eine klare Antwort ist also die Wahl des geeigneten Legemusters. Eines sollte man aber auf jeden Fall wissen: Tarotkarten sind immer mit der linken Hand aus dem Kartendeck zu ziehen. Dies wird damit begründet, dass die linke Seite vom Herzen kommt und diese schon im Altertum als die intuitive Seite galt. Dies ist auch von der neueren Gehirnforschung bewiesen worden.

Nachfolgend werden nun die gebräuchlichsten Tarot Legesysteme und die dazugehörigen Themenbereiche näher vorgestellt.

Das Legesystem „Das keltische Kreuz“

Eines der weltweit beliebtesten und sehr oft genutzten Legemuster beim Tarot ist das „keltische Kreuz“. Das keltische Kreuz, als eines der ältesten Symbole Irlands, ist eine Hommage an die Historie des Landes. Dieses Balkenkreuz mit verlängertem Stützbalken und dem, sich um den Balkenschnittpunkt windenden Ring, der für das Diesseits und Jenseits der Welt und Symbol für die Sonne als spendende Kraft für das Leben steht, beeindruckt mit seiner mystischen Aura auch heute noch die Menschen auf der ganzen Welt. Das Keltenkreuz, auch Radkreuz genannt, gilt als die Vollkommenheit der göttlichen Schöpfung.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Legesystem keltisches Kreuz bereits in uralten Zeiten beim Kartenlegen eingesetzt wurde. Mithilfe dieser Legetechnik können die Auslöser und Entwicklungen über viele Lebenssituationen aufgezeigt werden. Dazu gehören unter anderem Beruf, Beziehung und Finanzen. Man lernt auch die Situationen, die dem Fragenden auf der Seele brennen, besser einzuschätzen. Außerdem zeigt das keltische Kreuz nicht nur neue differenzierte Einblicke und Trends für die Zukunft, sondern auch Intuition und Inspiration.

Der Legemodus

Das klassische Tarot Legesystem des keltischen Kreuzes beinhaltet zehn Karten, wovon:

  • die erste und zweite Karte das erste Kreuz, das Zentrum, bilden und das für das entsprechende Thema steht,
  • die Karten drei bis sechs ergeben das zweite Kreuz, das inform eines Ringes um das Zentrum platziert wird. Es bezieht sich auf die Person, für die die Karten gelegt wurden und
  • die Karten sieben bis zehn stellen Kreuz Nummer drei dar. Dieses wird allerdings inform einer Reihe, die sich auf der rechten Seite befindet und von unten nach oben gelegt wird, dargestellt. Das dritte Kreuz steht für äußere Einflüsse. Außerdem bettet es die Frage der ratsuchenden Person sowie deren Karten ein.

Die Deutung der Karten erfolgt immer ab der Kartenposition fünf, gefolgt von Karte neun und den Karten eins und zwei. Danach werden die Karten drei und vier sowie die Karten sieben und acht, gefolgt von den Karten sechs und zehn gedeutet.

Tarot Legesystem „Liebesorakel“

Personen, die wissen möchten, wie es in ihrer Beziehung steht, was für ein Schicksal sie oder ihren Partner erwartet oder ob sie bald dem Menschen begegnen, von dem sie träumen, die können die Antworten mit dem Tarot Legemodus „Liebesorakel“ erhalten. Aber auch für die Aufdeckung der Schwierigkeiten, deren Hintergründe und der gesamten Situation empfiehlt sich das Legemuster des Liebestarots. Hierzu werden nur wenige Karten benötigt.

Mit nur vier Karten erfährt der Fragende, wie er und sein Partner zur Beziehung steht, was sie erreichen können und wie sich die Beziehung in der Zukunft entwickeln wird. Kurzum, alle wichtigen Belange bezüglich Herzensangelegenheiten werden durch das Liebesorakel aufgezeigt und unterstützt. Natürlich erhält man über das Legesystem Liebesorakel auch Informationen über seine Chancen, wenn man sich mit jemandem eine Liebesbeziehung wünscht.

Das Legesystem

Nach dem Ziehen der Karten werden sie in dem für das Liebesorakel typischem Legemuster angeordnet. Das heißt, dass

  • die erste Karte, die dafür steht, was die Beziehung prägt, auf die linke Seite platziert wird,
  • die zweite Karte, die zeigt, was in dem Fragenden vorgeht, wird mittig, aber zur ersten Karte etwas nach oben versetzt gelegt,
  • in Höhe der ersten Karte, jedoch auf der rechten Seite liegt die dritte Tarotkarte, die darüber informiert, welche Gefühle die andere Person dem Ratsuchenden entgegenbringt und
  • die vierte Karte, die dem Antwortsuchenden einen Ratschlag für das künftige Verhalten gibt, wird in senkrechter Position zur zweiten Karte nach unten versetzt, also auf sechs Uhr, platziert.

Ist das Liebesorakel-Muster fertig gelegt worden, dann ist es wichtig, dieses richtig zu interpretieren und zu deuten. Die Deutung erfolgt immer von Karte eins bis vier, also in chronologischer Reihenfolge.

Tarot Legemuster „Das kleine Kreuz“

Das kleine Kreuz wird gelegt, wenn der Ratsuchende über ein bestimmtes Thema oder eine Situation mehr erfahren möchte, um diese besser einschätzen zu können. Es besteht aber auch die Möglichkeit, mithilfe des Kreuzes einzelne Fakten anderer Legungen besser interpretieren zu können.

Legemethode

Bei der Methode „Das kleine Kreuz“ werden ebenfalls vier Karten gelegt.
  • Begonnen wird mit der ersten Karte, die auf der linken Seite ihren Platz hat und die Ausgangssituation beschreibt,
  • die zweite Karte, die aufzeigt, was vermieden werden soll oder welcher Weg falsch ist, wird in der Mitte oberhalb der ersten Karte abgelegt,
  • die dritte Karte, die sich gegenüber der linken Karte, also auf der rechten Seite befindet, weist dem Ratsuchenden den richtigen Weg, zeigt ihm den Rat des Tarots und verdeutlicht ihm, was er tun kann,
  • die vierte Karte, die sich senkrecht zur zweiten Karte nach unten versetzt befindet, zeigt auf, welchen Weg der Ratsuchende gehen muss, um zur Lösung des Themas zu gelangen.

Auch bei dem Legesystem „Das kleine Kreuz“ wird bei der Deutung analog dem Legesystem „Liebesorakel“, also in chronologischer Reihenfolge, vorgegangen. Das heißt, begonnen wird mit der zuerst gezogenen Karte, dann folgen die Karten zwei, drei und vier.

Das Tarot Legesystem „Der Weg“

Wie man schon erahnen kann, ist „Der Weg“ ein Legesystem, das dem Fragenden den Weg aufzeigt, wie er sein Ziel erreichen kann. Hierbei kann es sich um Ziele im beruflichen Leben oder Verhaltensweisen und Veränderungen in Beziehungsfragen handeln. Diese Legemethode lässt sich jedoch auf eine Vielzahl von Fragestellungen und Lebensbereiche anwenden. So kann der Ratsuchende über dieses Legesystem erfahren, ob er sich in der betreffenden Situation richtig verhalten hat und mit ihr richtig umgegangen ist. Der Weg zeigt ihm aber auch diverse Möglichkeiten auf, wie er sich künftig mit dem betreffenden Problem oder der Angelegenheit, die eine Entscheidung fordert, richtig verhalten und umgehen sollte.

Legemuster

Für das Legesystem „Der Weg“ werden sieben Karten benötigt, die in zwei Säulen gelegt werden. Das bisherige Verhalten des Ratsuchenden wird von der linken Säule repräsentiert und die rechte Säule weist ihm den neuen Weg. Dabei stehen die Karten zwei und sieben für das bewusste Verhalten, die Karten drei und sechs für eine unbewusste Einstellung und die Karten vier und fünf zeigen die äußere Haltung auf.

  • Die erste Karte, die für die derzeitige Situation, also das Thema steht, wird oberhalb der beiden Säulen mittig angeordnet und bildet die Spitze.
  • Karten zwei bis vier bilden die linke Säule und werden etwas nach links versetzt unter die erste Karte von oben nach unten gelegt. Die Karte zwei steht für die bisherige Einstellung des Fragenden, die dritte Karte, stellt seine Gefühle oder unbewussten Beweggründe dar und die vierte Karte spiegelt die Wirkung des Ratsuchenden auf seine Außenwelt wider.
  • Die rechte Säule wird aus den Karten fünf bis sieben, die etwas nach rechts neben der vierten Karte von unten nach oben gelegt werden, gebildet. Hier zeigt die fünfte Karte, welche äußere Haltung die fragende Person am besten verkörpert. Die sechste Karte steht für Emotionen und vermittelt, für welche Gefühle sich der Fragende öffnen sollte und die Karte sieben gibt darüber Aufschluss, welche bewusste Haltung nach außen für den Fragenden günstig ist und welche Veränderungen vorgenommen werden müssen.

Das Legesystem „Das Hexagramm“

Ratsuchende, die komplexe Fragen beantwortet oder nicht zu durchschauende Lebenswege geklärt haben möchten, die sollten sich für das Legemuster „Hexagramm“ entscheiden. Das Hexagramm stellt einen sechseckigen Stern dar, der aus zwei gleichseitigen Dreiecken besteht. Schon König Salomo soll bis zu seinem Tode circa 930 vor Christus mithilfe dieses „Schild Davids“ Dämonen beschwört haben. Diese Urform war das Symbol der Verbundenheit der Macht der vier Elemente mit den göttlichen Kräften.

Das Dreieck, dessen Spitze nach unten zeigt, symbolisiert den menschlichen Körper, seine Seele und seinen Geist. Das Dreieck mit der nach oben zeigenden Spitze steht für den göttlichen Einfluss auf der mentalen, astralen und stofflichen Ebene.

Beim Legen und Deuten des Hexagramms wird nicht nur die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein verstärkt, sondern der Ratsuchende kann Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele leichter erkennen. Über das Hexagramm erhält der Fragende nicht nur treffsichere Prognosen, sondern es werden ihm auch neue perspektivische Wege aufgezeigt, die verhindern, dass er von Problemen überrannt wird.

Legemuster „Hexagramm“

Damit das Hexagramm gelegt werden kann, sind sieben Karten auszuwählen. Wichtig bei diesem Legesystem ist, sich beim Mischen der Karten nicht nur auf eine Frage zu konzentrieren, sondern, da das Unterbewusstsein weiß, was den Fragenden beschäftigt, sich intuitiv lenken lassen. Auch beim Ziehen der sieben Karten sollte der Verstand ausgeschaltet werden. Nur so kann das Innere die vom Universum gegebenen Antworten verinnerlichen.

  • Begonnen wird mit dem Ziehen der ersten Karte aus dem Deck, die das jeweilige Thema symbolisiert und in der Mitte abgelegt wird,
  • die zweite Karte, aus der alles hervorgeht, wird unten in der Mitte platziert,
  • unten rechts erhält die dritte Tarotkarte, die alles zeigt, was klar erkennbar ist, ihren Platz,
  • die vierte Karte, die erkennen lässt, was noch im Dunkeln liegt, wird unten links gelegt,
  • oben rechts befindet sich die fünfte Karte, die für den Ausdruck für das Unterstützende steht,
  • die sechste Karte, die dem Ratsuchenden präsentiert, was ihn behindert, wird oben links und
  • die siebente Karte, die ausdrückt, wohin alles am Ende hinausläuft, wird oben in der Mitte angeordnet.

Bei der Deutung der Karten ist die gleiche Reihenfolge anzuwenden, wie die, die beim Legen des Hexagramms vorgenommen wurde.

Kurzes Fazit

Viele Menschen, die sich in einer Krise oder Trennungsphase befinden, schwierige Zeiten durchleben oder sich um familiäre und berufliche Dinge sorgen, suchen Antworten und Hilfe im Kartenlegen. So erfragen die Ratsuchenden die Hintergründe und Ursachen bestimmter Themen, lassen sich künftige Perspektiven und Tendenzen aufzeigen. Aber auch wenn es darum geht, wie sie am klügsten vorgehen und welche Entscheidung die beste ist, geben die Karten Hilfestellung. Ganz gleich, in welchen Lebensbereichen Hilfe benötigt wird, die Bilder und Symbole der Tarot Karten schaffen beim Kartenlegen einen Zugang in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Da jedoch nicht jedes Legesystem für jede Frage angewendet werden kann, steht eine Vielzahl an Legemustern zur Verfügung. Doch eines haben alle gemeinsam, sie bieten dem Ratsuchenden eine Hilfestellung, damit er Klarheit erhält und aus der Krisensituation schnell wieder herausfindet. Letztendlich die Entscheidung kann dem Fragenden durch das Legen der Karten nicht abgenommen werden, sie liegt in der Eigenverantwortlichkeit des Handelns des Ratsuchenden selbst.

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