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Swiss 1JJ Tarot

Swiss 1JJ Tarot

Das Swiss 1JJ Tarot: Ein traditionelles Tarot-Deck aus der Schweiz

Bei dem 1JJ-Tarot handelt es sich um ein historisches Tarot-Deck, das aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Die Ursprünge der bekannten Tarot-Karten liegen in gewöhnlichen Spielkarten und das 1JJ ist bis heute weit verbreitet und beeinflusste zahlreiche weitere Tarot-Decks.

Die zwei Versionen des Swiss 1JJ Tarot

Das Swiss 1JJ Tarot ist als auch Schweizer Tarot bekannt. Es existieren mehrere Versionen des Swiss 1JJ Tarot, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstanden und sich zum Teil durch ihre Illustrationen unterscheiden. Die neue Version existiert seit 1965.

Heute werden meist die späteren Karten verwendet, da diese künstlerisch ansprechender wirken. Da die Darstellungen für die Interpretationen beim Kartenlegen eine wichtige Rolle spielen, handelt es sich dabei um ein wichtiges Argument. Die Linien der Illustrationen sind in der jüngeren Version gerader und kräftiger, was zu einem klaren Erscheinungsbild der Karten beiträgt.

Die Großen Arkana des Schweizer Tarots

Die Großen Arkana umfassen 22 Karten, die von 0 bis 21 nummeriert sind. Das Swiss 1JJ Tarot verwendet für die Nummerierung mit Ausnahme der Null die römischen Zahlen. Die künstlerischen Darstellungen der Großen Arkana orientieren sich an früheren Illustrationen, doch für das Schweizer Tarot wurden einige besondere Merkmale neu eingeführt, die später auch von anderen Tarot-Künstlern aufgegriffen wurden.

Die Bilder, die auf den Tarot-Karten der Großen Arkana zu sehen sind, zeichnen sich durch zahlreiche Anspielungen und mystische Symbole aus. Beispielsweise spielt die XX. Karte „Das Gericht“ auf das Jüngste Gericht und die Wiederauferstehung an.

Auf der VI. Karte „Die Liebenden“ ist Amor auf einer Wolke zu sehen, der auf die Liebenden zielt. Zudem ist eine weitere Person an der Seite der Tarot-Karte dargestellt, die das Liebespaar mit ambivalentem Gesichtsausdruck betrachtet.

Die Kleinen Arkana des Swiss 1JJ Tarot

Die kleinen Arkana setzen sich aus vier Sets zusammen: Stäbe, Münzen, Schwerter und Kelche. Diese sind jeweils von eins (Ass) bis zehn nummeriert. Darüber hinaus gibt es für jede Kartensorte vier Figurenkarten, die auch als Hofkarten bezeichnet werden. Sie bestehen aus einem Buben, einem Ritter, der Königin und dem König.

Die Illustrationen der Kleinen Arkana des Schweizer Tarots sind teilweise schlicht und teilweise stärker für eine Interpretation ausgearbeitet. Das Stab-Ass zeigt eine Hand, die eine Keule hält, aus der Blätter sprießen. Die Zahlenkarten sind jedoch nur mit einer entsprechenden Anzahl von Stäben bebildert.

Nur die Hofkarten sind detaillierter ausgearbeitet. Der Bube stützt sich auf einen Wanderstab, hat seinen Hut gezogen und blickt fragend den Betrachter der Tarot-Karte an. Der Ritter der Stäbe sitzt auf einem Pferd, das sich aufbäumt, und holt mit einer Keule aus. Im Gegensatz dazu steht die Königin der Stäbe mit dem Stab locker in der Hand und blickt nachdenklich zur rechten Seite. Der König der Stäbe ist als weiser alter Mann dargestellt, der nachdenklich nach links sieht.

Die Münzen, Schwerter und Kelche folgen demselben Prinzip: Jeweils das Ass und die Hofkarten sind aufwendiger illustriert, doch die Zahlenkarten zeigen lediglich eine passende Anzahl von Münzen, Schwertern und Kelchen sowie einige florale Muster.

Warum wird das 1JJ auch das Schweizer Tarot genannt?

Die erste Version des Schweizer Tarots stammt aus den 1830er Jahren. Für die Entwicklung der Karten war der Schweizer Johann Georg Rauch verantwortlich, der 1831 eine Werkstatt für Spielkarten erwarb, die sich damals in Schaffhausen im Norden der Schweiz befand.

Nach dem Kauf zog das Unternehmen nach Diessenhofen im heutigen Kanton Thurgau um. Dort war Johann Georg Rauch nicht nur wohnhaft, sondern auch als Friedens- und Kriminalrichter tätig. Darüber hinaus übte er weitere Ämter aus. Drei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1951 wurde er in den Schweizer Nationalrat gewählt. Bereits vorher verkaufte er sein Spielkartenunternehmen jedoch an Johannes Müller.

In Nordamerika erfreute sich das Tarot einer überraschenden Beliebtheit. Die Bezeichnung „Schweizer Tarot“ hat sich möglicherweise auch deshalb eingebürgert, weil die Schweiz bereits damals für hochwertige mechanische Produkte bekannt war und deshalb einen guten Ruf besaß. Zudem verlieh die Herkunft des Tarot-Decks den Karten aus der Sicht der Amerikaner einen exotischen Reiz, da sie von weit her kamen.

Wofür steht „1JJ“?

Wenn der Unternehmer Johann Georg Rauch geahnt hätte, wie erfolgreich das Tarot-Deck über die Jahrhunderte hinweg bleiben würde, hätte er sich möglicherweise einen klangvollen Namen für das Kartendeck überlegt. Die Bezeichnung „1JJ“ hat jedoch keinerlei symbolische oder spirituelle Bedeutung, sondern ist rein weltlich und stammt erst von der späteren Version von 1965.

Die Ziffer 1 steht für die Produktionslinie, wohingegen die Buchstaben „JJ“ auf zwei der Trumpfkarten verweisen: Jupiter und Juno.

Jupiter und Juno im Schweizer Tarot

Die fünfte Karte der Großen Arkana ist im 1JJ-Tarot der Gott Jupiter. Diese Karte entspricht im Rider-Waite-Tarot dem Hierophanten, also einem Hohepriester. Die fünfte Trumpfkarte steht beim Weissagen unter anderem für eine geistige Führung sowie Weisheit und Güte.

Jupiter war in der römischen Antike ein Himmelsgott und das Oberhaupt der Götter. Die historischen Statuen und auch die Gemälde aus späteren Zeiten stellen Jupiter deshalb häufig mit verschiedenen Symbolen der Macht dar.

Juno ist in der römischen Mythologie Jupiters Gattin und entspricht der griechischen Göttin Hera. In dieser Funktion wurde sie auch überwiegend verehrt: Dem Glauben zufolge sollte sie die Ehe schützen und Frauen bei der Geburt beistehen. Im 1JJ Tarot ist Juno der zweite Trumpf und entspricht der Hohepriesterin in anderen Tarot-Decks.

Auf welcher Tradition basiert das Swiss 1JJ Tarot?

Tarot-Karten dienten ursprünglich nicht dem Wahrsagen, sondern wurden zum Kartenspielen verwendet, namentlich für Tarockspiele. Zu den frühesten Spielkarten dieser Art gehörten die Marseiller Tarot-Karten. Dabei handelt es sich um verschiedene Decks, die in der französischen Stadt entstanden.

Die ersten Marseiller Tarots stammen möglicherweise aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Gesichert ist, dass einige Decks dieser Art in den 1700er Jahren entstanden. Da die Marseiller Tarots sehr weit verbreitet waren, dienten sie zahlreichen weiteren Kartenwerkstätten als Vorlage und inspirierten andere Illustratoren.

Das Besançon-Tarot entspringt der Tradition des Marseiller Tarots und kam ungefähr um 1750 herum auf. Vermutlich geht die Besonderheit, den zweiten und fünften Trumpf als Juno und Jupiter zu bezeichnen, auf das Tarot de Besançon zurück. Die künstlerischen Darstellungen des Besançon-Tarots sind aus heutiger Sicht jedoch teilweise überholt. Die Zeichnungen weisen einen Stil auf, der für den modernen Betrachter ungewohnt ist. Dennoch gibt es auch heute noch Kartenleger, die mit Nachdrucken von diesen historischen Tarot-Karten arbeiten.

Das Swiss 1JJ Tarot leitet sich wiederum aus dem Tarot de Besançon ab. Wie das Swiss 1JJ Tarot, so wird auch das Besançon-Tarot gelegentlich als Schweizer Tarot bezeichnet. Es wurde jedoch nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Frankreich hergestellt.

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