Wahrsagen lernen

Wahrsagen lernenVom Wahrsagen geht eine große Faszination aus. Zahlreiche Menschen, die sich intensiver mit der Thematik auseinandersetzen, stellen sich über kurz oder lang die Frage: Kann man Wahrsagen lernen? Die Antwort lautet: Ja. Voraussetzung ist eine Sensibilisierung für eine bewusstere Wahrnehmung der Menschen und der Umwelt sowie das Erlernen bestimmter Techniken wie das Kartenlegen oder das Handlesen.

Wahrsagen heißt Verantwortung übernehmen

Wer das Wahrsagen lernen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass mit dieser Art der Zukunftsdeutung eine große Verantwortung verbunden ist. Sie müssen sich im Rahmen eines Seminars oder Kurses detaillierte Kenntnisse zu den verschiedenen Techniken aneignen. Bevor Sie Ihre erste Sitzung durchführen, müssen Sie wissen, was beispielsweise die Karten verraten und was nicht. Grundsätzlich geht es darum, die Ursachen für Problemsituationen aufzuspüren und Lösungsstrategien zu entwickeln.

Mehrheitlich suchen Personen einen Wahrsager auf, die sich in einer angespannten oder schwierigen Lebenssituation befinden. Unabhängig davon, ob es sich um Beziehungsprobleme, finanzielle Probleme oder den drohenden Verlust des Arbeitsplatzes handelt, die meisten Klienten erhoffen sich nach dem Besuch beim Wahrsager mehr Klarheit bezüglich der Zukunftsperspektiven. Verfügen Sie nur über unzureichende Kenntnisse, können Sie die Hilfe suchenden Personen unwillentlich in Gefahr bringen. Für beide Seiten entsteht eine unbefriedigende Situation, die Sie vermeiden können, wenn Sie sich die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen eines Kurses aneignen und Wahrsagen förmlich erlernen.

Wahrsagen auf unterschiedlichen Ebenen

Beim Wahrsagen wird zwischen verschiedenen Ebenen unterschieden. Wahrsager, die einen mentalen oder spirituellen Ansatz bevorzugen, analysieren zunächst die Situation des Klienten. Vordergründig geht es nicht darum, exakte Prognosen für zukünftige Entwicklungen abzugeben, sondern um das Analysieren von persönlichen Stärken und Schwächen. Ziel der Sitzung ist ein Erkenntnisgewinn für den Klienten, der zu neuen Lösungsansätzen für problematische Situationen führt. Dabei werden häufig alte Denkmuster aufgebrochen und durch neue ersetzt.

Das Wahrsagen auf der praktischen Ebene verläuft etwas anders. Zwar spielen bei dieser Methode auch Hilfsmittel wie Karten oder Pendel eine Rolle, doch diese Medien werden als Grundlage für die Abgabe handfester Zukunftsprognosen genutzt. Die Wahrsager können beispielsweise vorhersagen, ob eine Beziehung eine Chance hat oder zum Scheitern verurteilt ist, ob ein materieller Schaden befürchtet werden muss oder ob ein neuer Job zu einer höheren Lebensqualität führt.

Die Zukunft befindet sich im Fluss

Kein Medium oder Hilfsmittel, egal, ob Tarot-Karten, das Orakel I-Ging oder die Handlinien können eine feststehende Zukunft voraussagen. Sämtliche Hilfsmittel zeigen nur an, wie sich eine Situation entwickelt, wenn alles beim Alten bleibt und keine Änderungen an den eigenen Handlungen vorgenommen werden. Die Interpretation der Kartenbilder beruht auf der augenblicklichen Situation. Mit jeder Frage, die ein Klient stellt, ändert sich jedoch die Beurteilung künftiger Situationen und es ergeben sich neue Handlungsoptionen. Karten oder Orakel zeigen die Deutung der Zukunft unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten. Wenn der Fragesteller aus diesen Zukunftsprognosen neue Erkenntnisse zieht, die andere Handlungen zur Folge haben, verändert er selbst die Zukunft.

Grundsätzlich müssen Personen, die das Wahrsagen lernen wollen, eine gute Interpretationsgabe besitzen und in der Lage sein, intuitiv zu handeln. Zu logisches Denken ist bei dieser Methode der Zukunftsdeutung eher hinderlich. Beim Kartenlegen, beim Befragen des I-Ging-Orakels, beim Handlesen und beim Pendeln gibt es keine starren Strukturen, sondern Richtlinien, die Spielraum für Interpretationen lassen.

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